FC Hergiswil 1

Hinunden-Rückblick

FC Hergiswil 2025/26

Wir ziehen eine Zwischenbilanz zum Fussballjahr 2025 unserer Red Whites, wobei das Hauptaugenmerk aus Sicht des Wiederaufsteigers FC Hergiswil in die 2. Liga inter natürlich auf diese Herbstrunde 2025/26 gerichtet ist…

Review FC Hergiswil 2025

Aus Sicht unseres FCH blicken wir primär auf das Geschehen dieser Herbstrunde 2025/26 in der 2. Liga inter / Gruppe 4 zurück, wollen dabei aber auch die Bilanz des Kalenderjahres 2025 einbeziehen. Mit einem Seitenblick schauen wir auch auf die Situation in den vier weiteren Gruppen der 2. Liga inter. 

Der FC Hergiswil hat per dieser Saison 2025/26 als IFV-Regionalmeister nach zwei Jahren den Wiederaufstieg in die 2. Liga inter geschafft, blickt allerdings auf eine sehr magere Punktausbeute in diesem Kalenderjahr 2025 zurück. In der Frühjahrsrunde 2025 in der 2. Liga regional konnten lediglich 17 von möglichen 39 Punkten verbucht werden. Dank der Herbstrunde 2024 mit starken 32 Punkten konnte dennoch der Regionalmeistertitel und der damit verbundene Aufstieg mit 49 Punkten eingefahren werden. Ziehen wir die Herbstrunde 2025/26 in der 2. Liga inter / Gr. 4 heran, so kamen lediglich 10 von möglichen 39 Punkten hinzu.

Somit kommen wir im Kalenderjahr 2025 in insgesamt 26 Punktspielen auf diese mageren 27 Punkte (Ø 1.03 Punkte pro Spiel). Dass diese Punktausbeute deutlich zu wenig ist muss man wohl niemandem erklären. Wir ziehen hier als teilweise Begründung den aussergewöhnlichen Spielkalender des ganzen Jahres 2025 heran, in welchem der FC Hergiswil wegen der Sanierung Grossmatt von 26 Punktspielen 20 Partien auf fremden Plätzen (inkl. 5 «Heim»-Partien in Kriens) austragen musste und lediglich 6 Partien auf der heimischen Grossmatt austragen konnte, was allerdings keinesfalls als Begründung für das relativ ernüchternde Abschneiden herhalten darf!

Unsere Würsch-/Nussbaum-/Bertucci-Jungs sind mit zwei Siegen in den ersten beiden Spieltagen sehr verheissungsvoll in ihre Aufstiegs-Herbstrunde gestartet. Die Misere unserer Red White’s begann am vierten Spieltag mit einem weit in der Nachspielzeit eingefangenen Gegentor und endete mit einem 2:2-Remis gegen den FC Rothrist. Danach folgten in sieben Partien lauter Niederlagen, in welchen man in fünf Spielen davon jeweils vier- einmal sogar fünf Gegentore hinnehmen musste. Dies führte dazu, dass der FC Hergiswil mit 35 Toren (Ø 2.7 Tore pro Spiel) die meisten Gegentore der Gruppe 4 hinnehmen musste. Hierzu hat leider wenig beigetragen, dass unser Team mit 24 Toren (Ø 1,85 Tore pro Spiel) am sechstmeisten Treffer der Gruppe 4 erzielen konnte.

In den letzten beiden Partien dieser Hinrunde wurden die Zeichen der Zeit jedoch erkannt, indem man nur noch 2 Gegentreffer hinnehmen musste, wobei besonders ärgerlich die letzte Aktion in letzter Sekunde zum Jahresabschluss beim FC Malcantone mit der neunten Herbstrundenniederlage des FC Hergiswil endete. Das stark verbesserte Abwehrverhalten dürfte auch der Schlüssel sein, welcher den FC Hergiswil in der Tabelle nach oben bringen wird. In der Frühjahrsrunde sind 39 Punkte zu vergeben in welchen der FC Hergiswil wahrscheinlich um die 23 Punkte einfahren muss, resp. maximal 16 Punkte abgeben darf, denn mit 33 Punkten würde man wohl verhindern, als eines der beiden viertletzten Teams nebst 15 Teams (Rang 12-14) aus den fünf Gruppen absteigen zu müssen.

FCH-Chefcoach Bryan Würsch musste insbesondere in unserer Abwehrreihe (Verletzungen, Beruf, Schule, Suspensionen) permanent seine Formation ändern, woraus sich zumindest teilweise die hohe Gegentrefferquote erklären lässt. Unsere Hoffnung besteht darin, dass sich die Verletzungshexe im Lager der Hergiswiler für die Frühjahrsrunde aus dem Staub macht und man in punkto Teamgefüge eine Konstanz in den Aufstellungen entwickeln kann. Sollte dies gelingen, stehen die Zeichen gut, diese Aufstiegssaison mit dem Klassenerhalt erfolgreich abzuschliessen, denn unsere Red White’s sind absolut resistent gegen Enttäuschungen und strahlen grosse Zuversicht auf eine erfolgreiche Rückrunde aus! Wir sind uns alle im klaren darüber, dass da ein gerüttelt Mass an Arbeit auf unsere Red White’s wartet – aber «WIR SCHAFFEN DAS…!»

2. Liga inter – «So schaut’s aus»…

Halbzeit  2. Liga inter Gruppe 4
Fangen wir mit der Gruppe 4 an – hier überwintert der FC Gambarogno (29 Punkte) einen Punkt vor dem 1. Liga-Absteiger FC Rotkreuz. Die Spitzengruppe wird ergänzt durch den FC Locarno (27), den FC Malcantone (26) und den FC Sursee (25), welche am ende dieser Spielzeit auch oben in der Tabelle stehen dürften.

Der 6.-platzierte SC Cham II, die AS Castello (bester Aufsteiger) und der FC Rothrist stehen zurzeit im gesicherten Mittelfeld. Die Abstiegszone beginnt beim SC Emmen (9. Platz/15 Punkte). Dazu gehören mit dem FC Ibach (10./14), dem FC Klingnau (11./11), sowie die unter dem Abstiegsstrich stehenden FC Hergiswil (12./10), FC Emmenbrücke (13./9) und FC Härkingen (14./7). Auffallend, dass sich auf den letzten vier Plätzen die drei weiteren Aufsteiger der Gruppe 4 befinden. Diese Tatsache zeigt deutlich auf, wie gross der Sprung von den regionalen Ligen in die Amateur Liga wirklich ist.

Wie sieht’s in den weiteren vier Gruppen aus?
Hier interessieren uns aus Hergiswiler Sicht vor allem  die Teams auf dem 11. und viertletzten Platz, weil aus den fünf Gruppen auch die zwei schlechtesten Viertletzten absteigen müssen. Nachfolgend der aktuelle Stand bei den 11.-Platzierten:

Gruppe 1; FC Echichens (13 Punkte), Gruppe 2: FC Saviése (9), Gruppe 3: SC Binningen (13), Gruppe 4: FC Klingnau (11), Gruppe 5: KF Dardania St.Gallen (13).

Würde dies der Schlusstabelle entsprechen, müssten also zum jetzigen Zeitpunkt nebst den jeweils drei unter dem Abstiegsstrich stehenden Teams die beiden punktschwächsten Viertletzten (wird nach Koeffizient Spiele geteilt durch Punkte ermittelt) – der FC Saviése und der FC Klingnau – absteigen.

Den Aufstieg in die 1. Liga Classic würden die jeweiligen Leader schaffen, welche nach der Hinrunde USI Azzurri (Gr. 1), FC Muri-Gümligen (Gr. 2), FC Thalwil (Gr. 3), FC Gambarogno (Gr. 4) und FC Weesen (Gr. 5) heissen. Der Punktbeste zweitplatzierte wird den Aufstieg ebenfalls schaffen – dies ist zum jetzigen Zeitpunkt der FC Rotkreuz mit 28 Punkten!

Uns erwartet also eine nach oben wie auch nach unten spannende Rückrunde in dieser Meisterschaft 2025/26, welche wohl noch einiges verändern dürfte. Freuen wir uns darauf, wenn’s am 14./15. März 2026 wieder heisst “Go Red White, go – HOPP HERGISWIL!!!”

24 Tore – 8 Torschützen:

Der FC Hergiswil hat mit 24 Toren die sechstmeisten Tore der Gruppe 4 erzielt! Leider stehen dieser Zwischenbilanz 35 Gegentore gegenüber – notabene die meisten in der Gruppe 4…!

Yves Zurkirchen

7 Tore

Unsere weiteren Torschützen:
Laurin Häfliger (4 Tore), Livio Lombardo (3), Marco Schuler (3), Ian Horat (2), Jascha Joller (2), Joel Soffner (2), Mike Bachmann (1).

«FCH-Men of the Match»

In 11 Spielen nominierten wir 7 unserer Akteure zu unserem «FCH-Men of the Match». Nach der Hinrunde führt Yves Zurkirchen diese Wertung mit drei Nominationen an! In zwei Partien konnten wir leider keine Nomination vornehmen.

Yves Zurkirchen

3 Nominationen

Unsere weiteren Nominationen:
Elias Schacher (2), Marco Schuler (2), Mike Bachmann (1), Jérôme Bühler (1), Fynn Hofstetter (1), Ian Horat (1).

Herbstrunden-Tabellen 2025/26

Nachfolgend sind die Gesamttabelle der 2. Liga inter / Gr. 4 nach der Hinrunde 2025/26, sowie die Heim- & Auswärtstabelle für den gleichen Zeitraum aufgeführt…

FairPlay Hinrunde 2025/26

Die FairPlay-Wertung hat eine nicht minder starke Auswirkung auf die Tabellen, denn bei Punktgleichheit ist diese bereits das zweite Wertungskriterium! Wir haben uns mit dieser Wertung ein wenig genauer auseinandergesetzt…

Kommentar zur FairPlay-Wertung Hinrunde 2025/26
Der FC Hergiswil belegt in der FairPlay-Wertung mit 51 Strafpunkten den 7. Platz. In der 2. Liga reg. der Vorsaison kassierte der FC Hergiswil zum Vergleich nur 29 Strafpunkte und belegte damit den 6. Platz. In der 2. Liga inter / Gruppe 4 führt der SC Cham II diese Wertung mit 28 FP-Punkten an. Das Tabellenende zieren mit dem FC Malcantone (72 FP-Punkte) und dem AS Castello (74) zwei Tessiner Teams.

Insgesamt wurden in dieser Hinrunde in der 2. Liga inter / Gr. 4 sage und schreibe 732 Strafpunkte verhängt. Eine deutliche Zunahme, wenn wir den Vergleich mit der Hinrunde in der IFV 2. Liga reg. aus der Vorsaison anstellen, denn im gleichen Zeitraum mit gleich vielen Spielen (182) wurden 486 FP-Punkte ausgesprochen. Dies ergibt einen massiven Unterschied, denn in der 2. Liga regional wurden Ø 2,7 FP-Punkte pro Spiel gegenüber der 2. Liga inter mit Ø 4,0 FP-Punkten verhängt. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Gründe vorliegen, warum sich durch diesen Ligaunterschied so massive Zunahmen im FairPlay-Bereich feststellen lassen…

Dass dann bei Punktgleichheit zweier oder mehrer Teams die FP-Wertung als zweitem Kriterium auch noch Einfluss auf Entscheidungen in der Tabelle im Auf- oder Abstiegsbereich hat, ist nebst den schon teuer bezahlten Bussengeldern für Vereine und Akteure einfach des guten zuviel! Steht denn nicht der Sport selbst an vorderster Stelle, oder sind Geldeinnahmen die wichtigere Quelle…?

Diese Kriterien stellen den Sport in den Vordergrund:

a) Tordifferenz
b) Direktbegegnungen bei Punktgleichheit
c) Grössere Anzahl erzielter Tore
d) Grössere Anzahl auswärts erzielter Tore
e) FairPlay-Wertung

Frühestens beim Kriterium e) sollte die FairPlay-Wertung ins Spiel kommen, welche immerhin über Auf- oder Abstieg entscheidenden Einfluss nehmen kann! In oben aufgeführter Reihenfolge macht das ganze aus sportlicher Sicht jedenfalls Sinn, denn die Vereine werden vom Verband ohnehin für jeden Strafpunkt ordentlich zur Kasse gebeten! Übrigens greift diese FairPlay-Wertung erst ab der 2. Liga inter bis hinunter in sämtliche Stufen der Aktivteams des Amateurfussballs!

(SV-Web 24.11.2025/wb)

Hinrunde:

Rückrunde:

FCH-Kader 2025/26

Auf-/Abstieg 2025/26:

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